Als letzten Beitrag im Rahmen dieser Lehrveranstaltung, werde ich ein bisschen auf meine Erfahrungen mit dem Lernblog eingehen. Ich war anfangs unsicher was mir dieser Blog bringt. Sollte eine gelebte Blogkultur unter Zwang entstehen oder was war das Ziel? Ehrlich gesagt kann ich hierzu immer noch keine Antwort abgeben. Ich fand aber irgendwie einen ganz guten Weg meine Kritik in geeigneter, wenn auch teils zynischer Form zu kanalisieren. Mich selber im Internet auf meinem Blog zu prostituieren goutiert mir eigentlich nicht, aber wenn ich schon verpflichtet bin meine wirren Gedanken zu veröffentlichen, dann auf meine nicht-konforme Weise. Ich will hier niemand vor den Kopf stossen, aber dieser Blog wird nach Ablauf dieser Veranstaltung eiskalt gelöscht. Man hätte ja die Interaktion während den sehr monotonen Kursen durch die offene Kritikäusserung des Erlebten fördern können, anstatt einen Monolog anzuhören. Ich verstehe durchaus, dass in heutiger Zeit das Bloggen einfach zum Web 2.0 dazugehört, jedoch muss auch anerkannt werden, dass durchs Bloggen das Beherrschen eines Online-Moderation-Tools keineswegs gefördert wird, was ja eigentlich Ziel dieser Veranstaltung war, nebst dem Kennenlernen neuer Tools. Ich verstehe auch den didaktischen Sinn hinter diesem Blog, das Gelernte Revue passieren zu lassen, was aber nur in einem Kurs mit 4 Credits berücksichtigt werden sollte, nicht für 2 Credits. Der Aufwand gestaltete sich meist grösser als der Ertrag, zumal ich bis jetzt auf einen Kommentar seitens der Dozenten warte, was auch eines ihrer Versprechen war, ein individuelles Feedback abzugeben.
Grundsätzlich interessierte mich der Kurs stark, jedoch wurde ich durch die fast wöchentlichen Blog-Einträge extrem genervt.
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Sonntag, 18. Mai 2008
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